»Er heißt selbst so, Karl, und ich nannte mich nach ihm. Ach, es ist ja so gleichgiltig.«
»Gleichgiltig? Und er heißt Starkblom? Und das wäre nur ein unerhörter Zufall? Ist das ein Traum?«
»Kein Zufall – oder – wie du’s nimmst. Er heißt Johannes Starkblom. Er hält sich für deinen Bruder.«
Starkblom durchfuhr es. Er stand rasch auf.
»Was? Johannes? Der lebt? Und, – und – du – mit ihm … ach Marguérite, was ist das für eine Geschichte!«
Er setzte sich müde und abgespannt wieder auf den Stuhl. Die Sache griff ihn an.
»Alle meine Geschwister sind mir sonst ganz gleichgiltig. Ich kümmere mich gar nicht um sie. Aber der – das ist etwas andres. Und du –!«
Marguérite schmiegte sich eng an ihn und legte den Arm um seinen Hals.
»Geht es dir so nahe, mein liebster Schatz? Sieh, dafür kann ich ja nichts. Und er auch nicht. – Er hat es aber vorausgesagt.«
»Was hat er gesagt?«