»Ich habe noch etwas zu sagen,« sprach er dann, »ich habe noch etwas auf dem Herzen. Ich will wieder reden zu den Menschen!«
»Was hast du vor?« fragte Marguérite. »Wieder ein Heft?«
»Ja. Lies den Zettel nur. Du ahnst vielleicht, was mir vorschwebt.«
»Bitte, Marguérite, lies vor. Ich darf doch?« fragte Hans.
»Gewiß, gewiß.«
Nun entzifferte Marguérite langsam das hastig Geschriebene.
»Utopien, das wäre vielleicht eine Aufgabe, der ich gewachsen wäre, Utopien zu schreiben. Ausbau von allem, wozu jetzt die Ansätze da sind. Psychologie, Technik, Kunst, Stadt und Land, Verkehr, Geselligkeit, Familie, Natur. Kurz: alles sagen.«
»Das gefällt mir,« meinte Marguérite. »Das kannst du.«
»Ihr seid glücklich, meine Herrschaften,« sagte Hans plötzlich aufstehend. »Und ich werde mich später vielleicht über euer Glück freuen, und wenn der Onkel Hans an eurem Feuer sitzt und euer Kind auf seinem Schenkel reiten läßt, dann sagt er wohl schmunzelnd: »Kinder, das verdankt ihr alles mir. Ich habe euch zusammengekuppelt.« Vorerst sind wir aber noch nicht so weit und ich gehe jetzt. Adieu, Bruder – viel Glück – nein, ich mein’s wirklich ernsthaft, ich kann mir nicht helfen. Aber gehen muß ich jetzt schleunigst. Wegen des Hotels, es wird sonst zu spät. Also –«
»Adieu, lieber Hans, ich hoffe bestimmt, wir sehen uns später wieder. Und wenn du einmal –«