Das Gesicht Usibepu’s zeigte keinerlei Verwunderung über die seltsame Umgebung und die Stille, die im Zimmer herrschte.
Er war unbeweglich stehen geblieben und verschlang Eva mit glühenden Blicken, ohne den Kopf zu wenden, bis Mary ihr zu Hilfe kam und sich stumm vor sie stellte.
Das Weiße seiner Augen und die blitzenden Zähne hingen in der Finsternis wie gespenstische Lichtflecke.
Eva kämpfte ihr Grauen nieder und zwang sich, unverwandt zum Fenster zu schauen, vor dem, im Mondschein glitzernd, aus einem Kran im Dachfirst eine armdicke eiserne Kette starr hinab in die Tiefe hing.
Leises, kaum hörbares Plätschern spielte in der Luft, wenn, vom Nachthauch bewegt, das Wasser der beiden gabelförmig zusammenfließenden Grachten unten an das Gemäuer des Hauses schlug. —
Ein Schrei am Tisch ließ alle auffahren. —
Klinkherbogk hatte sich halb erhoben und deutete mit steifem Finger auf den leuchtenden Punkt in der Kugel.
„Da ist er wieder“ — hörte man ihn röcheln, — „der Furchtbare mit der grünen Maske vor dem Gesicht, der mir den Namen Abram gegeben hat und das Buch zu verschlingen.“ Wie von einem Glanz geblendet, schloß er die Augen und sank schwer zurück.
Alle standen regungslos mit angehaltenem Atem; nur der Zulu hatte sich vorgebeugt, starrte auf eine Stelle über dem Kopf Klinkherbogks in die Dunkelheit und sagte halblaut:
„Der Souquiant ist hinter ihm.“