„Es ist Jakob, unsere Elster,“ flüsterte die kleine Katje Eva zu; „sie ist aufgewacht.“

Eva hörte es wie durch eine Wand hindurch; die Worte brachten ihr keine Beruhigung und verstärkten nur noch das drosselnde Gefühl der Nähe eines dämonischen Wesens.

Unerwartet wie vorhin der Ruf des Vogels, schlug jetzt abermals eine Stimme an ihr Ohr; sie kam von den Lippen des Schusters, und es klang wie ein zerbissener Schrei:

„Isaak! Isaak!“

— Seine Miene hatte sich plötzlich verwandelt und trug den Ausdruck lodernden Wahnsinns. —

„Isaak! Isaak!“

„Hie bin ich,“ antwortete die kleine Katje — genau wie vorhin ihr Großvater auf den Ruf des Vogels; so, als schliefe sie.

Eva fühlte, daß die Hand des Kindes eiskalt war.

Die Elster unter dem Fensterbrett schackerte laut. —

Es hörte sich an, wie das Lachen eines teuflischen Kobolds.