„Verzeihen Sie, Herr Pernath, ich habe lange geklopft, aber Sie schienen es nicht zu hören.“

Ich nickte nur stumm.

„Hoffentlich nehmen Sie nicht an, daß ich mich mit Wassertrum versöhnt habe, weil Sie mich vorhin mit ihm sprechen sahen?“ — Charouseks höhnisches Lächeln sagte mir, daß er nur einen grimmigen Spaß machte. — „Sie müssen nämlich wissen: Das Glück ist mir hold; die Kanaille da unten fängt an, mich in ihr Herz zu schließen, Meister Pernath. — — Es ist eine seltsame Sache, das mit der Stimme des Blutes,“ setzte er leise — halb für sich — hinzu.

Ich verstand nicht, was er damit meinen konnte, und nahm an, ich hätte etwas überhört. Die ausgestandene Erregung zitterte noch zu stark in mir.

„Er wollte mir einen Mantel schenken,“ fuhr Charousek laut fort. „Ich habe natürlich dankend abgelehnt. Mich brennt schon meine eigene Haut genug. — Und dann hat er mir Geld aufgedrängt.“

„Sie haben es angenommen?!“ wollte es mir herausfahren, aber ich hielt noch rasch meine Zunge im Zaum.

Die Wangen des Studenten bekamen kreisrunde rote Flecken:

„Das Geld habe ich selbstverständlich angenommen.“

Mir wurde ganz wirr im Kopf!

„— an — genommen?“ stammelte ich.