„Schneit e’ sich Bildeln aus? Aus schwarzem Pappjir?“

„Ja. Er ist es schon. Wo kann ich ihn wohl treffen?“

So umständlich wie möglich bezeichnete mir der Mann ein Nachtcaféhaus in der inneren Stadt und fing sofort wieder an zu schaufeln.

Über eine Stunde lang watete ich durch Schuttfelder, balancierte über schwankende Bretter und kroch unter Querbalken durch, die die Straßen versperrten. Das ganze Judenviertel war eine einzige Steinwüste, als hätte ein Erdbeben die Stadt zerstört.

Atemlos vor Aufregung, schmutzbedeckt und mit zerrissenen Schuhen fand ich mich endlich aus dem Labyrinth heraus.

Ein paar Häuserreihen, und ich stand vor der gesuchten Spelunke.

„Café Chaos“ stand darüber geschrieben.

Ein menschenleeres, winziges Lokal, das kaum genügend Platz ließ für die paar Tische, die an die Wände gerückt waren.

In der Mitte auf einem dreibeinigen Billard schlief ein Kellner und schnarchte.

Ein Marktweib, mit einem Gemüsekorb vor sich, saß in der Ecke und nickte über einem Glas Caj.