Ein Straßenkehrer nahm einen Schnaps.

Endlich, endlich: Jaromir.

Er hatte sich so verändert, daß ich ihn anfangs gar nicht wiedererkannte: die Augen erloschen, die Vorderzähne ausgefallen, das Haar schütter und tiefe Höhlen hinter den Ohren.

Ich war so froh, nach so langer Zeit wieder ein bekanntes Gesicht zu sehen, daß ich aufsprang, ihm entgegenging und seine Hand faßte.

Er benahm sich außerordentlich scheu und blickte immerwährend nach der Türe. Durch alle möglichen Gesten suchte ich ihm begreiflich zu machen, daß ich mich freute, ihn getroffen zu haben. — Er schien es mir lange nicht zu glauben.

Aber, was für Fragen ich auch stellte, stets die gleiche hilflose Handbewegung des Nichtverstehens bei ihm.

Wie konnte ich mich nur verständlich machen?!

Halt! Eine Idee!

Ich ließ mir einen Bleistift geben und zeichnete nacheinander die Gesichter von Zwakh, Vrieslander und Prokop auf.

„Was? Alle nicht mehr in Prag?“