Und mit einem Schlag stand meine Jugendzeit vor mir, als sähe ich in einen Guckkasten tief hinein in ein kindlich gemaltes Bild. —

Lange, lange stand ich erschüttert da und starrte auf das kleine, rote Herz in meiner Hand.

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Ich saß in der Dachkammer und lauschte dem Knistern der Tannennadeln, wenn hie und da ein kleiner Zweig über den Wachskerzen zu glimmen begann.

„Vielleicht spielt gerade jetzt in dieser Stunde der alte Zwakh irgendwo in der Welt seinen ‚Marionettenweihnachtsabend‘“, malte ich mir aus, — „und deklamiert mit geheimnisvoller Stimme die Strophe seines Lieblingsdichters Oskar Wiener“:

„Wo ist das Herz aus rotem Stein!

Es hängt an einem Seidenbande.

O du, o gib das Herz nicht her;

Ich war ihm treu und hatt’ es lieb,

Und diente sieben Jahre schwer