Ein Mann in einer rotweißgestreiften Leinwandjacke, mit Schielaugen und kleinen goldenen Ohrringen, der auf einer Bank an der Wand sitzt und eine Zeitung liest, fährt auf, stiert mich an und bekreuzigt sich.
„Pernath? Pernath?“ wiederholt der Markör und denkt angestrengt nach — „Pernath? — War er nicht groß, schlank? Braunes Haar, melierten kurzgeschnittenen Spitzbart?“
„Ja. Ganz richtig.“
„Etwa 40 Jahre alt damals? Er sah aus wie — —“, Seine Durchlaucht starrt mich plötzlich überrascht an. — „Sie sind ein Verwandter von ihm, mein Herr?!“
Der Schieläugige bekreuzigt sich.
„Ich? Ein Verwandter? Komische Idee. — Nein. Ich interessiere mich nur für ihn. Wissen Sie noch mehr?“, sagte ich gelassen, fühle aber, daß mir eiskalt im Herzen wird.
Ferri Athenstädt denkt wieder nach.
„Wenn ich nicht irre, galt er seinerzeit für verrückt. — Einmal behauptete er, er hieße — — warten Sie mal, — ja: Laponder! Und dann wieder gab er sich für einen gewissen — Charousek aus.“
„Kein Wort wahr!“ fährt der Schieläugige dazwischen. „Den Charousek hat’s wirklich gegeben. Mein Vater hat doch mehrere 1000 fl. von ihm geerbt.“
„Wer ist dieser Mann?“, frage ich den Markör halblaut.