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Wieder hörte ich das dumpfe Fallen des Wagenschlags und das Trappen der Hufe.

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Durch nachtblauglitzernden Schnee ging ich hinab in die Stadt.

Die Laternen staunten mich an mit zwinkernden Augen, und aus geschlichteten Bergen von Tannenbäumen raunte es von Flitter und silbernen Nüssen und vom kommenden Christfest.

Auf dem Rathausplatz an der Mariensäule murmelten bei Kerzenglanz die alten Bettelweiber mit den grauen Kopftüchern der Muttergottes ihren Rosenkranz.

Vor dem dunklen Eingang zur Judenstadt hockten die Buden des Weihnachtsmarktes. Mitten darin, mit rotem Tuch bespannt, leuchtete grell, von schwelenden Fackeln beschienen, die offene Bühne eines Marionettentheaters.

Zwakhs Policcinell in Purpur und Violett, die Peitsche in der Hand und daran an der Schnur ein Totenschädel, ritt klappernd auf hölzernem Schimmel über die Bretter.

In Reihen fest aneinandergedrängt starrten die Kleinen — die Pelzmützen tief über die Ohren gezogen — mit offenem Munde hinauf und lauschten gebannt den Versen des Prager Dichters Oskar Wiener, die mein Freund Zwakh da drinnen im Kasten sprach:

„Ganz vorne schritt ein Hampelmann,