Alois war wie betäubt — — — —: Also doch!!

Vor ganz kurzer Zeit erst hatte er das Gymnasium absolviert — hatte es sozusagen schwarz auf weiß bekommen, daß er ein Schaf sei — und jetzt!

Gerade jetzt, wo er in den Staatsdienst treten sollte!

Und — und — und — Scholastika!

Er mußte weinen — Scholastika!!

So schön hatten sie alles miteinander verabredet, wie er vor Papa und Mama hintreten solle usw.

Und Mama Bovis hatte noch zu ihm gesagt — neulich —: „Junge, den alten Schnucke, den halte dir warm, der hat ein Viechsgeld; — das wäre so ein Schwiegervater für dich bei deinem Riesenappetit.“ — Und immer lebendiger zogen die Ereignisse der letzten Tage vor Alois’ innerem Auge vorüber: Wie er auf einem Spaziergange Herrn Schnucke über sein blühendes Aussehen und seinen Reichtum Elogen gemacht hatte: „Herr von Schnucke haben, wie ich vernahm, in Syrien einen so schwunghaften Exporthandel in Trommelschlägeln unterhalten, und das soll, höre ich, den Grundstock zu Ihrem Reichtum gelegt haben!?“ — — „Auch hab’ ich gehandelt dermit —“, hatte Herr Ceterum etwas zögernd geantwortet, ihn aber dabei recht argwöhnisch von der Seite angesehen.

„Sollte ich da am Ende etwas Dummes gesagt haben?“ — hatte sich Alois damals gedacht — „aber man spricht doch allgemein — — — — — — —“ — — Ein Geräusch schreckte ihn jetzt aus seinen Träumereien. — Also alles, alles sollte jetzt zu Ende sein! Alois legte sein Haupt auf die Tatzen und weinte lange und bitterlich.

Tag und Nacht vergingen, — da hatte er sich durchgerungen.

Übernächtig, tiefe Schatten um die Augen, ging er zur Herde, trat mitten unter sie, richtete sich majestätisch auf und rief: