„Uh——hah!“

Ein ungeheures Gelächter brach los.

„Pardon, ich meine damit,“ stotterte Alois verlegen — „ich meine damit nur — — ich bin nämlich ein Löwe.“ Ein Augenblick der Überraschung, allgemeine Stille, und wiederum erhoben sich großer Lärm, höhnische Worte, Warnungsrufe, lautes Lachen.

Erst als Dr. Simulans, der Herr Pastor, hinzutrat und Alois in strengem Tone befahl, ihm zu folgen, legte sich der Tumult.

Es mußte ein langes, ernstes Gespräch gewesen sein, das die beiden miteinander führten, und als sie zusammen aus dem Bambusdickicht traten, da leuchteten des Predigers Augen in frommem Eifer. „Sei dössen eingedenk, mein Sohn,“ waren seine letzten Worte, — „mannigfaltig sind die Fallstricke des bösen Feindes! Tag und Nacht versuchet ör uns, auf daß wir gögen den Stachel löcken, dörweilen wir im Fleische wandeln allhier.

Siehe, das ist ös ja eben, wir allesamt sollen trachten, das Löwentum in uns niederzuwerfen und in Demut zu verharren, daß wir einen nojen Bund schließen und unsere Bitten erhöret werden — hier zeitlich und dort öwiglich.

Und was du gesehen und gehört gestern morgens dort am Weiher, das vergiß; — ös war nicht Wirklichkeit, — war teuflisch Gaukelspiel dös bösen Feindes! Anathema!

Eines noch, mein Sohn! Heiraten ist gut, und ös wird dir die finstern Dünste des Fleisches vertreiben, die den Teufeln ein Wohlgefallen sind, so freie denn die Jungfrau Scholastika Cöterum und sei zahlreich wie der Sand am Meere.“

Er hob seine Augen zum Himmel, — „das wird dir helfen des Fleisches Bürde tragen und — (hier wurde seine Rede zum Gesang):

lär—nee zu lei—deen