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Dr. Jorre sitzt an seinem Schreibtisch, den Kopf auf die Arme gelegt, und weint.

Es schlägt acht Uhr; er hört es und weiß, daß er fortgehen soll. — Und er geht nicht. Was soll ihm auch das Geld! — Der Wille hat ihn verlassen. —

„Die einst deines Herzens Königin war, ist Königin jetzt hier unter den Bregen.“

Er denkt es immerfort. — Das herbstlich spukhafte Bild steht unbeweglich vor seiner Seele — und die grünen Augen kreisen in seinem Blute. —

Was das Wort Bregen nur bedeuten mag? Er hat es nie im Leben vernommen und kennt seinen Sinn nicht. — Es heißt etwas Grauenhaftes, namenlos Trauriges, etwas Elendes — fühlt er —, und das freudlose Klappern der Lastwagen von der Straße her dringt wie beißendes Salz in sein krankes Herz.

Bocksäure

Malaga ist wunderschön.

Aber heiß.

Die Sonne prasselt den ganzen Tag auf die steilen Hügel und reift den Wein, der auf natürlichen Terrassen wächst. —