— — — In langer Reihe müssen die armen Mönche auf hölzernen Bänken liegen — schwitzend — mit schweren wollenen Kutten in der quälenden Glut, — die dicken Füße in hohe Stiefel gesteckt und mit breitem Band aus Gummistoff umflochten. — —
Denn Pedro Ribas Sobri hat sich gelobt, den Guindre wiederzufinden; er ist ein willensstarker Mann, der nicht aufhört zu suchen, zu prüfen, zu vergleichen. —
Ich aber sage, es ist alles umsonst, wenn der Wein auch besser wird: dem alten Abt tut es doch keiner mehr gleich. —
Der Schrecken
Die Schlüssel klirren, und ein Trupp Sträflinge betritt den Gefängnishof. — Es ist zwölf Uhr, und sie müssen im Kreise herumgehen, um Luft zu schöpfen, paarweise — einer hinter dem andern. —
Der Hof ist gepflastert. Nur in der Mitte ein paar Flecken dunkles Gras wie Grabhügel. — Vier dünne Bäume und eine Hecke aus traurigem Liguster.
Ringsum alte gelbe Mauern mit kleinen, vergitterten Kerkerfenstern.
Die Sträflinge in ihren grauen Zuchthauskleidern, sie reden kaum und gehen immer im Kreise herum — einer hinter dem andern. — Fast alle sind krank: Skorbut, geschwollene Gelenke. — Die Gesichter grau wie Fensterkitt, die Augen erloschen. Mit freudlosem Herzen halten sie gleichen Schritt.
Der Aufseher mit Säbel und Mütze steht an der Hoftür und starrt vor sich hin. —
Längs der Mauern ist nackte Erde. — Dort wächst nichts: das Leid sickert durch die gelben Wände.