„I pfeif’ auf die Lotosblum’,
I pfeif’ auf mein Leb’n, —
I pfeif’ auf mein Leb’n, —
I pfeif’ auf mein Leb’n ...“
Da glitzerte es in der Rinde des Feigenbaumes und rieselte schimmernd herab wie eine Schnur schwarzer Perlen. — Wand sich kokett und hob den Kopf und spielte tanzend im strahlenden Sonnenlicht.
Der Tausendfüßler — der Tausendfüßler.
Der Feigenbaum schlug voll Wonne die Blätter zusammen, und das Kushagras raschelte entzückt — raschelte entzückt.
Der Tausendfüßler lief zum großen Stein, dort lag sein Tanzplatz — ein heller sandiger Fleck — sandiger Fleck. Und huschte umher in Kreisen und Achtern, daß alles geblendet die Augen schloß — die Augen schloß.
Da gab die Kröte ein Zeichen, und hinter dem Stein hervor trat ihr ältester Sohn und überreichte mit tiefer Verbeugung dem Tausendfüßler ein Schreiben seiner Mutter. — Der nahm es mit dem Fuß Nr. 37 und fragte das Kushagras, ob alles auch richtig gestempelt sei.
„Wir sind zwar das älteste Gras der Erde, aber das wissen wir nicht, — die Gesetze sind jedes Jahr anders, — das weiß nur Indra allein — weiß nur Indra allein.“