Krschsch, Krschsch, Prschsch, Prschsch, Krschsch, Prschsch.
So ungefähr regnet es zu dieser Jahreszeit in den Tropen. Nur viel länger.
Eigentlich immerwährend und ohne Unterlaß von Abend bis früh, von früh bis Abend.
Dabei steht die Sonne am Himmel mies und trübfarbig wie ein Lebkuchen.
Kurz, es ist zum Wahnsinnigwerden.
Natürlich wird man da gräßlich schlecht aufgelegt. Gar wenn man ein Raubtier ist.
Statt sich nun eben jetzt eines möglichst gewinnenden Benehmens zu befleißigen — schon aus Vorsicht —, schlug ganz im Gegenteil das vornehme Kamel des öfteren einen ironisch überlegenen Ton an, besonders, wenn es sich um wichtige Modefragen, Schick und dergleichen handelte, was naturgemäß Verstimmung und mauvais sang erzeugen mußte.
So war eines Abends der Rabe in Frack und schwarzer Krawatte gekommen, was dem Kamel sofort Anlaß zu einem hochmütigen Ausfall bot.
„Schwarze Krawatte zum Frack darf man — man sei denn ein Sachse — bekanntermaßen nur bei einer einzigen Gelegenheit tragen“ — hatte Tschitrakarna fallen lassen und dabei süffisant gegrinst.
Eine längere Pause entstand, — der Panther summte verlegen ein Liedchen, und niemand wollte zuerst das Schweigen brechen, bis sich der Rabe doch nicht enthalten konnte, mit gepreßter Stimme zu fragen, welche Gelegenheit das denn sei. „Nur, wenn man sich begraben läßt“, hatte die spöttische Erklärung gelautet, die ein herzliches, den Raben aber nur noch mehr verletzendes Gelächter auslöste.