Verdammte Geschichte, dachte sich das vornehme Kamel, und eine böse Ahnung stieg in ihm auf. Ekelhafte Situation; — — aber Bushido, — übrigens — — ach was, einmal ist’s ja schon geglückt, also Bushido!!
Mit lässiger Gebärde ließ es das Monokel fallen und trat vor. „Meine Herren, äh, ein alter Satz sagt: Dulce et decorum est pro patria mori! Wenn ich mir also gestatten darf — — —“
Es kam nicht zu Ende.
Ein Gewirr von Ausrufen ertönte: „Natürlich, Verehrtester, dürfen Sie“, hörte man den Panther höhnen.
„Pro patria mori, juchhu, — dummes Luder, werde dir geben Smoking und weiße Krawatte“, gellte der Rabe dazwischen.
Dann ein furchtbarer Schlag, das Brechen von Knochen, und Harry S. Tschitrakarna war nicht mehr.
*
Tja, Bushido ist eben nicht für Kamele.
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MAX GEISSLER