Ein fraisfarbener Mantel mit wabernden blonden Federn und einem blauen Mühlstein tritt ein. — Ich mache drei Schritte auf das Phantom zu und verbeuge mich ernst und feierlich.
„Izzi Pizzi“, stellt sich der Mantel zuerst vor.
„Baron Semper Saltomortale vom Vorgebirge Athos“, erwidere ich ruhig und würdevoll.
Zwei blaue, große Augen schauen mich mißtrauisch an. — Ich reiche der Dame den Arm und führe sie zu Tisch.
Was ist denn das?! Ein schwarzer Seidenklumpen mit Schmelztropfen sitzt bereits dort? — Ich reiße die Augen auf: Teufel! bin ich verrückt geworden? Oder war die Alte am Ende im Klavier versteckt gewesen?
Ich schiebe der Schönen den Sessel unter.
Er ist wirklich ein Ausländer, denkt sie.
„Meine Erzieherin,“ stellt sie die Alte vor, „Sie gestatten doch.“
Der Kellner kommt herein, ich stürze ihm entgegen und stelle ihn noch an der Tür: „Sie, ich zahle weder Schusterrechnungen, noch etwaige gestrige Zechen — und dann: die Krachmandeln ohne Schale, verstanden — daß mir keine Vielliebchen drunter sind, überhaupt ...“
Der Kellner zwinkert verständnisvoll mit dem rechten Auge; — ich drücke ihm ein Trinkgeld in die Hand, wie es sonst nur regierende Herzöge bekommen.