Von Zeit zu Zeit verdrehte die Figur plötzlich Arme und Beine wie unter einem heftigen Krampfe, warf hastig den Kopf zurück und beugte sich nach hinten, bis die Stirn die Fersen berührte.

„Der Motor dort hält das Uhrwerk in Gang, das diese scheußlichen Verrenkungen bewirkt,“ sagte Sinclair halblaut und wies auf die blanke Maschine an der andern Seite des Eingangs, die, in Viertakt arbeitend, ein schlapfendes Geräusch erzeugte.

„Electrissiti, Leben ja, lebendig alles ja“, leierte der Ägypter oben und reichte einen bedruckten Zettel herunter. „In halb’ Stunde Anfang ja.“

„Halten Sie es für möglich, daß dieser Farbige etwas über den Aufenthalt des Mohammed Daraschekoh weiß?“ fragte Obereit.

Melchior Kreuzer aber hörte nicht. Er war ganz in das Studium des Zettels vertieft und murmelte die Stellen, die besonders hervorstachen, herunter.

„Die magnetischen Zwillinge Vayu und Dhanándschaya (mit Gesang), was ist das? Haben Sie das gestern auch gesehen?“ fragte er plötzlich.

Sinclair verneinte. „Die lebendigen Darsteller sollen erst heute auftreten und — —“

„Nicht wahr, Sie kannten doch Thomas Charnoque, Lukretias Gatten, persönlich, Dr. Kreuzer?“ unterbrach Sebaldus Obereit.

„Gewiß, wir waren jahrelang Freunde.“

„Und fühlten Sie nicht, daß er etwas Böses mit dem Kinde vorhaben könne?“