„Wahre Künstler trifft nie der Schlag“, — schwur Saturnilus, einer der Herren. — „Brüder! Ein Hurra, Hurra, für das mutige Fräulein!“

Und vorwärts ging’s im Galopp.

Über den Teinhof, durch mittelalterliche Torbogen, krumme Gassen, um geschweifte Ecken herum und an barocken, verwitterten Palästen vorbei.

Dann machte man halt.

„Hier wohnt er, Nummer 33,“ sagte Saturnilus atemlos — „Nummer 33, nicht wahr, ‚Ritter Kadosh‘? Schau du hinauf, du hast bessere Augen.“

Und schon wollte er läuten, da öffnete sich plötzlich das Haustor nach innen, und gleich darauf hörte man eine scharfe Stimme Worte in Niggerenglisch die Treppen hinaufkreischen. Corvinus schüttelte erstaunt den Kopf: „The gentlemen already here?! — Die Gentlemen bereits hier, — das ist ja, als hätte man schon auf uns gewartet!!

Vorwärts also, aber Vorsicht, es ist stockdunkel hier; Licht haben wir nicht, in unseren Kostümen fehlen schlauerweise die Taschen und mit diesen daher auch die so beliebten Schwefelhölzer.“

Schritt für Schritt tappte die kleine Gesellschaft vorwärts — Saturnilus voran, hinter ihm Beatrix, dann Corvinus und die andern jungen Herren: Ritter Cadosh, Hieronymus, Fortunat, Pherekydes, Kama und Hilarion Termaximus.

Enge, gewundene Treppen empor nach links und nach rechts, der Kreuz und der Quer.

Durch offene Wohnungstüren und leere, fensterlose Zimmer tasteten sie sich, immer der Stimme folgend, die unsichtbar und anscheinend ziemlich weit entfernt vor ihnen herging und ihnen kurz die Richtung wies.