Endlich landeten sie in einem Raum, in dem sie wohl warten sollten, denn die Stimme war verstummt, und niemand antwortete mehr auf ihre Fragen.
Nichts regte sich.
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„Es scheint ein uraltes Gebäude zu sein, mit vielen Ausgängen, wie ein Fuchsbau, — eines jener seltsamen Labyrinthe, wie sie noch aus dem 17. Jahrhundert her in diesem Stadtviertel stehen,“ sagte endlich halblaut Fortunat, „und das Fenster dort geht wohl auf einen Hof, daß so gar kein Schein hereinfällt!? — Kaum daß sich das Fensterkreuz etwas dunkler abhebt —“
„Ich denke, eine hohe Mauer dicht vor den Scheiben nimmt alles Licht“ — antwortete Saturnilus — „finster ist es hier, — nicht die Hand sieht man vor Augen.
Nur der Fußboden ist etwas heller. Nicht?“
Beatrix klammerte sich an den Arm ihres Verlobten. „Ich fürchte mich unsagbar in dieser grauenhaften Dunkelheit hier. — Warum bringt man kein Licht —“
„Sst, sst, ruhig alle,“ flüsterte Corvinus, „sst! Hört ihr denn nichts!? — Es nähert sich leise irgend etwas. Oder ist es schon im Zimmer?“
— — — „Dort! Dort steht jemand,“ fuhr plötzlich Pherekydes auf, „dahier, — kaum zehn Schritte vor mir, — ich sehe es jetzt ganz genau.
Heda, Sie!“ — rief er überlaut, und man hörte seine Stimme beben vor verhaltener Furcht und Erregung. — — —