— „Ich bin der Bildhauer Pasqual Iranak-Essak“, sagte jemand mit einer Stimme, die nicht heiser klang und doch seltsam aphonisch war.

Sie wollen sich den Kopf abgießen lassen! — Schätze ich!

„Nicht ich, hier unser Freund Kassekanari, Musiker und Komponist“, machte Pherekydes den Versuch, in der Dunkelheit Corvinus vorzustellen.

Ein paar Sekunden Stille.

„Ich kann Sie nicht sehen, Herr Iranak-Essak, wo stehen Sie?“ fragte Corvinus.

„Ist’s Ihnen nicht hell genug?“ antwortete spöttisch der Albino. „Machen Sie beherzt ein paar Schritte nach links — es ist hier eine offene Tapetentür, durch die Sie müssen —, sehen Sie, ich komme Ihnen schon entgegen.“

Es schien, als schwebte bei den letzten Worten die klanglose Stimme näher heran, und plötzlich glaubten die Freunde einen weißlichgrauen verschwommenen Dunst an der Wand schimmern zu sehen, — die undeutlichen Umrisse eines Menschen.

„Geh nicht, geh nicht, um Christi willen; wenn du mich lieb hast, gehst du nicht“, — flüsterte Beatrix und wollte Corvinus zurückhalten. Dieser wand sich leise los: „Aber Trixie, ich kann mich doch nicht so blamieren, er denkt gewiß schon, wir fürchten uns alle.“

Und entschlossen ging er auf die weißliche Masse zu, um mit ihr im nächsten Augenblick hinter der Tapetentür in der Finsternis — zu verschwinden.

— Beatrix jammerte angsterfüllt vor sich hin, und die Herren versuchten alles mögliche, ihr Mut einzuflößen.