Mit einem Ruck hatten Fortunat, Saturnilus und Pherekydes die Tapetentür eingedrückt, um Corvinus beizuspringen: doch kein Verfolger war zu sehen.

Corvinus, in der Wand eingekeilt bis zur Brust, wand sich in Konvulsionen.

Im Todeskrampf bohrten sich seine Nägel in die Hände seiner Freunde, die, fast von Sinnen vor Entsetzen, ihm beistehen wollten.

„Werkzeuge! Eisen!“ heulte Fortunat, „holt Eisenstangen, schlagt den Gips entzwei, — er erstickt! Das Scheusal hat ihm die Halme zum Atmen herausgezogen — — — und den Mund vergipst!

Wie rasend stürzten viele umher, Rettung zu bringen, Sesselstücke, Latten, was sich in der blinden Eile fand, zerbrach an der Steinmasse.

Umsonst!

Eher wäre ein Granitblock zersplittert.

Andere stürmten durch die finsteren Räume und schrien und suchten vergebens nach dem Albino, zertrümmerten, was in den Weg kam; verfluchten seinen Namen; fielen in der Dunkelheit zu Boden und schlugen sich wund und blutig.

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— — — — Corvinus’ Körper regte sich nicht mehr.