in all dem Schwingen,
Summen und Klingen
dem Leiseverhallen
dem Wiedereinfallen,
dem Sinken und Steigen,
dem Schweben und Neigen
faßt meine Seele, trägt sie empor.«
Die Glocken haben ihren ehernen Mund aufgetan und läuten nun das Fest aller Feste, die heilige Weihnacht, ein. Das sind die Glocken der Hilliger, der berühmten Freiberger Gießerfamilie, aus deren Gießhütte vorm Peterstore so herrliche Werke der Bronzeplastik, an Kanonen und Glocken hervorgingen. Seit Jahrhunderten hängen die Glocken auf den Türmen und singen ihr urewiges Lied mit mächtigen dröhnenden Akkorden über die alte Stadt hinweg, in die alten Gassen hinein und empor in den weiten Himmelsraum. Wievielen Herzen haben sie schon geklungen. Wieviel Leid und Trauer, wieviel Not, Glück und Sehnsucht, wieviel Fernweh, wieviel Heimweh haben sie auf ihren singenden Schwingen getragen!
»Es kommt auf weichen Wogen
mein Heimwehtag im Festgeläut