Schon heute zeigt sich aber, daß Deutschland die Folgen dieser Maßnahmen überwunden hat, und zwar überwunden durch die Kreditorganisationen, die es sich bei Beginn des Krieges schuf und die unter anderen in den begründeten Kriegskreditbanken Unternehmungen entstehen ließen, welche deutsche Forderungen gegen England als Unterlage für einen zu gewährenden Kredit annehmen und damit die englischen Maßnahmen zum Teil illusorisch machen. Bedauerlich ist es, daß in manchen Fällen die Gegenmaßnahmen Deutschlands deshalb unwirksam bleiben mußten, weil die deutscherseits bestellten Staatskommissare sich mit einer allzugroßen Anpassungsfähigkeit nicht als Vertreter der deutschen Interessen, sondern als Vertreter der ihnen unterstellten Gesellschaften fühlten. Bedauerlich war ebenso die Bereitwilligkeit, manche englische Gesellschaften in deutsche umzuwandeln, anstatt die Engländer, um ein Wort Bismarcks anläßlich der Belagerung von Paris zu gebrauchen, „in ihrem eigenen Fett schmoren zu lassen”. Wenn zeitweise deutsche Staatskommissare auftraten, um die Forderungen englischer Niederlassungen gegen deutsche Firmen einzutreiben, und wenn deutsche Gerichte gar die von einer deutschen Firma erbetene Frist von drei Monaten zur Bezahlung der Schuld nicht genehmigten, und wenn bis heute nicht Vorsorge getroffen ist, daß man mindestens solche Forderungen mit Forderungen an England zahlen kann, so zeigt das eine bedenkliche Lücke in unseren Gegenmaßregeln, die ebenso unbedingt ausgefüllt werden muß, wie für einen Ausgleich zwischen deutschen Gläubigern und Schuldnern gegenüber England Sorge zu tragen ist. Englands Ausfuhr nach Deutschland betrug im Jahre 1913 (nach der deutschen Handelsstatistik) 876,1 Millionen Mark, die Einfuhr deutscher Waren nach England 1438 Millionen Mark, die Ausfuhr Englands und seiner Kolonien nach Deutschland betrug jedoch im Jahre 1913 2090 Millionen Mark, die Einfuhr deutscher Waren dahin 1849 Millionen Mark. Nimmt man diese Zahlen als Grundlage, so wird man immerhin erkennen, daß durch die gegenseitig getroffenen Maßnahmen doch auch die englischen Gläubiger Deutschlands mitbetroffen sind, so daß sich auch hier deutsche Forderungen zum Teil ausgleichen dürften.
Völlig versagt hat aber schließlich die Hoffnung Englands, sich während der Zeit des Krieges gewissermaßen die Kundschaft Deutschlands — nebenbei vielleicht, wie bekannt gewordene englische Offerten nach Südamerika zeigen, auch die des mit ihm verbündeten Frankreich — anzueignen und Deutschland vom Weltmarkt zu verdrängen. Wenn man die Grundlagen der deutschen Beherrschung des Weltmarktes sich vor Augen hält, so muß man sich von vornherein sagen, daß eine Vernichtung des deutschen Handels gar nicht möglich ist. Die Eigenschaften, welche dem Deutschen trotz mancher Ungunst seine Stellung im Welthandel erobert hat, lassen sich nicht in wenigen Monaten adoptieren. Wenn man in London unter Vorsitz Lord Haldanes das Problem studieren will, wie man den Vorsprung Deutschlands auf dem Gebiete der chemischen Industrie wettmachen könne, wenn man Ausstellungen von deutschen Waren veranstaltet, um die englische Industrie zur Nachahmung zu veranlassen, so vergißt man, daß man den Vorsprung deutscher Wissenschaft nicht durch Konferenzen einholen kann, und daß man weiter gegen die ganze konservative Natur des englischen Volkes ankämpfen müßte, wenn man es mit den Eigenschaften ausstatten will, die dem deutschen Volk den Vorsprung geschaffen haben. Für die mit so großem Lärm angekündigte Gründung einer Anilinfarbenfabrik mit 60 Millionen Mark Kapital fehlen die Aktienzeichner, weil, wie aus dem Gutachten der Handelskammer in Leeds und des Economist sich ergab, man sich dessen bewußt ist, daß mit Kapital allein ein auf deutscher Wissenschaftlichkeit beruhender Vorsprung nicht einzuholen ist. Ebenso dürfte die in Aussicht genommene Übertragung der Leipziger Messe nach London oder Birmingham ein frommer Wunsch bleiben. Leipzigs Weltstellung als Handelsplatz ist durch jahrhundertelange Tradition ebenso begründet wie durch Deutschlands Stellung auf dem Weltmarkt, während Londons Markt beispielsweise in bezug auf seine Stellung für die Weltnotierung vieler Metalle (Rohzink, Blei) sich nur auf die Tradition berufen kann, während es in der Produktion hinter den Vereinigten Staaten von Amerika und Deutschland steht. Auch die angekündigte Entsendung von Handelssachverständigen nach Deutschland und Österreich-Ungarn, sowie die Veranstaltung von Ausstellungen deutscher Erzeugnisse zum Zwecke der Nachahmung durch englische Firmen, wie es in Birmingham geschah, dürfte vergeblich sein. Was den Engländern in bezug auf den Welthandel in Jahrzehnten nicht gelungen ist, wird ihnen jetzt auch nicht gelingen. Zudem darf England nicht vergessen, daß ein Weltkrieg wie der jetzige auch alle Völker der Welt in Mitleidenschaft zieht, so daß nirgends eine starke Kaufkraft vorhanden ist, Neuinvestierungen von Kapital, Vergrößerung von Unternehmungen werden nicht vorgenommen werden, solange der Weltkrieg tobt. So wie mit einem Schlag alle Börsen der Welt ihre Tätigkeit einstellten, weil der Pulsschlag des Wirtschaftslebens stockte, so wird dies auch während der ganzen Kriegsdauer bleiben. Es kann sein, daß Deutschland nach Beendigung des Krieges vielleicht in den feindlichen Ländern zu leiden hat unter einer gewissen Boykottstimmung, die aus dem namentlich durch die Beherrschung des Nachrichtendienstes durch England genährten Haß hervorgeht, daß sich aber in den neutralen Ländern, namentlich nachdem sich die Wahrheit über den Krieg mehr und mehr durchsetzt, die Nachfrage nach deutschen Waren in demselben Maße geltend machen wird wie bisher. Aus Liebe für uns hat uns noch niemand etwas abgekauft, die Völker haben uns das abgekauft, was sie mit demselben Preis und in derselben Qualität woanders nicht erhalten konnten. Das war bisher so, das wird auch in Zukunft so bleiben.
Andererseits leidet neben dem deutschen Außenhandel schon jetzt der englische ganz gewaltig. In den ersten drei Monaten nach Ausbruch des Krieges ist Englands Außenhandel um mehr als zwei Milliarden zurückgegangen, bis zum 31. Dezember hat sich diese Verminderung bis auf 3½ Milliarden Mark, davon 1816 Millionen Mark in der Ausfuhr gesteigert! Neben dem Ausfall des 2-Milliarden-Konsums Deutschlands aus England und seinen Kolonien und der geminderten Kaufkraft der neutralen Länder tritt vor allen Dingen zutage, daß die Wirkungen des Krieges sich in den mit England verbündeten Ländern weit mehr zeigt als irgendwo in der Welt. Ein nicht unbeträchtlicher Teil von Frankreich ist in deutschem Besitz, und ganz Belgien ist ebenfalls von den Deutschen besetzt, die gesamte englische Ausfuhr nach Belgien und Nordfrankreich sowie nach den übrigen besetzten Gebieten ist damit erledigt. Aber auch das übrige Frankreich, dessen Rentner jetzt ihre Zinszahlung auf russische Papiere aus französischen Taschen erhalten, ist nicht mehr in der Lage, große Warenabschlüsse mit England zu machen. Das gleiche gilt auch von Rußland. Die Ziffer der Verringerung des englischen Welthandels zeigt bereits mit Sicherheit, daß England sich auf abschüssiger Bahn befindet und daß seine Hoffnung auf Erringung des Weltmarktes sich nach dieser Richtung nicht erfüllen wird. Andererseits spürt England, das uns aushungern wollte, die Preissteigerung aller Lebensmittel in seinem Innern, dazu steigen die Frachtraten, namentlich seit der Unterseebootsblockade, ins Ungemessene, und schon erwägt man auch in England die Festsetzung von Höchstpreisen. Dazu tritt Rohstoffmangel in Zink, Indigo, Chemikalien und anderen Stoffen. Daher jetzt die maßlose Brutalität, mit der eine maßgebende englische Fachzeitschrift empfiehlt, daß die verbündeten Heere, sobald sie nach dem Rheinland vorgedrungen sind, alle industriellen Unternehmungen Deutschlands derartig zerstören sollten, daß an einen Wiederaufbau derselben überhaupt nicht gedacht werden könne. Ein Zeichen dafür, wie weit der wirtschaftliche Neid in England die Triebfeder dieses Weltkrieges ist! — und ein freundlicher Wunsch, dem zur Erfüllung nur das eine fehlt, daß die verbündeten Heere auf deutschem Boden ständen und nicht die Deutschen auf französischem. Die weiteren Hoffnungen, Deutschland durch den Krieg selbst volkswirtschaftlich zu schaden, sind völlig zuschanden geworden. Jeder von uns, der das stark pulsierende Leben in Deutschland seit Ausbruch des Krieges miterlebt hat, wird sich davon überzeugt haben. Die Arbeitslosigkeit ist dauernd zurückgegangen. Manche große Bezirke, und zwar nicht nur die Werkstätten von Krupp und die Werften in Wilhelmshaven, sondern auch Industriebezirke wie Chemnitz, die zunächst unter dem Krieg litten, arbeiten in angestrengtester Tätigkeit. Die Milliardenaufträge der Militärlieferungen sind, wenn auch nicht immer in die richtigen Hände, so doch in ihrer Gesamtheit der deutschen Volkswirtschaft zugute gekommen.
Unsere gesamte Ausfuhr betrug 1913 etwas über 10 Milliarden Mark, schon heute aber sind 10 Milliarden Mark für den Krieg bewilligt, die in Aufträgen an die deutsche Industrie und die deutsche Landwirtschaft wieder zum Ausdruck kommen, so daß die Ausfälle des Außenhandels durch die Kriegslieferungen mehr als ausgeglichen sind. Mögen die Staatsschulden des Reiches dadurch wachsen, die deutsche Volkswirtschaft verliert nicht einen Pfennig von dieser gewaltigen Summe, denn das Ausland ist an Militärlieferungen nur in ganz geringem Maße beteiligt. Die vielen Millionen Mark an Gehältern und Löhnen, die Summen, die von den deutschen Truppen in die Heimat zurückgeschickt werden, haben zusammen mit den staatlichen Unterstützungen die Kaufkraft der Bevölkerung fast ungeschwächt erhalten, und wer das Leben und Treiben in den Weihnachtstagen in den deutschen Großstädten sah, der konnte einen Unterschied zwischen den Dezembertagen 1914 und denen von 1913 fast überhaupt nicht finden.
Wie stark die finanzielle Position Deutschlands ist, zeigt der glänzende Erfolg der Kriegsanleihe, zeigt der fortgesetzt gesteigerte Goldbestand der Reichsbank, der Ende Februar 1915 um 1 Milliarde höher war als zu Beginn des Krieges, zeigt die Herabsetzung des Reichsbankdiskonts um 1 % am Ende des Jahres. Wie sehr auf der anderen Seite England gelitten hat, das geht aus den verschiedensten Momenten hervor. Deutschland war Groß-Englands großer Abnehmer mit 2090 Millionen Mark. Frankreich, Rußland und Belgien haben insgesamt 1576,58 Millionen Mark sonst aus England allein bezogen, auch diese Ausfuhr dürfte, wie vorher ausgeführt, zum großen Teil verloren sein. Die ganze Textilindustrie leidet unter der Nichtzufuhr deutscher Chemikalien ebenso wie unter dem Ausbleiben pharmazeutischer Mittel, und von seinen Spindeln feiern etwa die Hälfte. Die äußerlich glänzende finanzielle Position der Bank von England wird, wie Rießer ausführt, auf den richtigen Stand zurückgeführt, wenn man bedenkt, daß die Erhöhung des Goldbestandes nicht etwa zu Stande gekommen ist durch den englischen Markt, sondern durch Überführung der Bestände der Nationalbank in Brüssel sowie der Bank von Frankreich in Paris. Der Umstand, daß England gezwungen war, ein Moratorium einzuführen, das Deutschland vermeiden konnte, der Umstand weiter, daß am 2. August der Diskont der Bank von England auf 10 % erhöht werden mußte, daß die Golddeckung der Noten der Bank von England bis auf 15,8 % sank, zeigt am besten, wie ungeheuerlich der Gedanke des Kriegs mit Deutschland den englischen finanziellen Markt in Anspruch genommen hat. Die einzelnen finanziellen Transaktionen Englands in bezug auf die Unterstützung seiner Verbündeten durch Vorschüsse, in bezug auf Deckung der englischen Anleihe durch Vorschüsse der Bank von England hat Rießer in seinem Buch „England und wir” im einzelnen dargelegt, so daß sich ein näheres Eingehen an dieser Stelle erübrigt. Schon heute aber sei das eine gesagt, daß ebenso wie die ohne Grundlage festgehaltene Tradition von Englands unüberwindlicher Flotte durch die Taten deutscher Kreuzer zerstört worden ist, so auch die herrschende Stellung der Bank von England zerstört worden ist und ebenso der Glaube an die Unerschütterlichkeit des englischen Wirtschaftslebens. Schon steht Neuyork bereit da, um die Erbschaft zu übernehmen; die „Times” selbst muß neutrale Länder, welche Kapital suchen, auf den amerikanischen Markt verweisen, und die amerikanische Zeitschrift „The Commercial and Financial Chronicle” attestiert den englischen Freunden, „daß England wegen einer ganzen Reihe durch den Krieg hervorgerufener Vorgänge sein Ansehen und seine finanzielle Kraft verloren hat”. Wie die Verhältnisse in Deutschland selbst auf England wirken, zeigt der Bericht, den die „Daily Mail” unter dem Titel „Deutschland von innen gesehen” von einem nach Deutschland entsandten, wahrscheinlich amerikanischen Berichterstatter schreiben läßt, und der als Ergebnis seiner wochenlangen Beobachtungen die Stimmung in Deutschland wie folgt niederschreibt: „Deutschland zeigt das Bild eines großen Landes, geeint, wie es niemals früher in seiner Geschichte gewesen ist, voll von Siegeszuversicht, weil es entschlossen ist zu siegen und dafür organisiert ist, mit ungeheuren und, wie es glaubt, unerschöpflichen Hilfsquellen von Menschen und Rüstungsvorräten, nicht erschüttert durch schwere Verluste, nicht geschreckt und, abgesehen von wenigen Fällen, auch fast nicht betroffen von dem wirtschaftlichen Druck der britischen Seeherrschaft. Beherrscht von einem verzehrenden Haß gegen England, alle seine geistige, körperliche und Willenskraft in den Kampf hineinschleudernd, mit manchen Illusionen genährt, aber auch gestützt von demselben Geist ausdauernder Opferwilligkeit, die Friedrich den Großen triumphierend durch das glühende Gottesurteil des Siebenjährigen Krieges brachte. Wir müssen Deutschland in diesen Eigenschaften der Kühnheit und rücksichtslosen Ergebenheit, von denen es ein so weithin leuchtendes Beispiel gibt, zunächst einmal gleichkommen und dann es übertreffen.”
Wir sehen somit als Ergebnis, daß alle Versuche Englands, die vor dem Kriege unternommen worden sind, um Deutschlands wirtschaftliche Stellung auf dem Weltmarkte zu zerstören, abgeprallt sind an der Leistungsfähigkeit der deutschen Volkswirtschaft. Nur das Weltkolonialreich hält England überhaupt noch die Stellung an der Spitze des Welthandels. Sein Gesetz „Made in Germany” vernichtete nicht die deutsche Warenausfuhr, sondern wurde ein Ehrenzeichen, sein Patentgesetz vermochte Unbequemlichkeiten zu verursachen, ohne die erhoffte Wirkung auszuüben, seine Schiffahrtsubventionen brachten ihm einen äußerlichen Erfolg, der durch die großen deutschen Schiffe längst wettgemacht worden ist. Für den verschlossenen Handel mit seinen Kolonien fanden wir andere Absatzgebiete in der Welt, seine Maßnahmen gegen uns waren Nadelstiche, die uns hier und da trafen, die aber nicht in der Lage waren, das mächtige Gebäude der deutschen Volkswirtschaft zu schädigen. Es steht noch genau so festgefügt da und wird so dastehen auch nach dem Kriege. Wir werden neue Wege finden, wenn es England gelingen sollte, uns einen Teil unseres Exportes abzunehmen; die Deutschen selbst werden in Zukunft hoffentlich auf unnötige fremdländische Erzeugnisse gern verzichten, und die Affenliebe des deutschen Volkes für das Ausländische um des Ausländischen wegen wird einen starken Stoß erlitten haben. In der Möglichkeit einer mitteleuropäischen Zollverständigung ist die Möglichkeit gegeben, ein gewaltiges Wirtschaftsgebiet von 120–150 Millionen Einwohnern dem Greater Britain Chamberlains gegenüberzustellen und dadurch jeden Schlag zu parieren, der etwa von England geplant sein sollte.
Auf politischem Gebiete aber muß dieser Krieg, der für Deutschland nur siegreich enden kann, wenn es überhaupt noch eine Moral in der Weltgeschichte gibt, das Ende der Monopolstellung Englands bringen. England in Schach zu halten ist unsere politische Aufgabe, wenn wir der Welt die Freiheit des Wirtschaftskampfes wiedergeben wollen, die unter Englands Monopolherrschaft heute leidet. Wir erstreben für uns keine Weltherrschaft, nicht die Unterdrückung anderer Völker, aber den freien Weg in die Meere, deutsche Stützpunkte für die deutsche Flotte genau so, wie englische für die englische Flotte bestehen, weitere Ausdehnung des Kolonialbesitzes und im übrigen den freien Wettbewerb mit allen Völkern der Erde ohne einseitige Vorzugsstellung für uns, aber auch ohne Vorzugsstellung für andere Länder. Finden wir den Weg in diese Freiheit, dann wird diese Freiheit, des sind wir sicher, in Zukunft im Wirtschaftskampf zwischen England und Deutschland die erste Stelle im Welthandel dem jungen deutschen Volke zuerkennen.
Anmerkungen zur Transkription
Inkonsistenzen wurden beibehalten, wenn beide Schreibweisen gebräuchlich waren, wie:
- Bedarfes -- Bedarfs
- inneren -- Innern
- Krieges -- Kriegs