„Um die Bäder zu erwärmen; doch ein wenig der Reihe nach, wenn ich bitten darf. Dies hier ist ein Grabmal, das in einer Herberge entdeckt wurde, wo es als Viehtrog diente.“

Dann nahm Bouvard die beiden Urnen in die Hand, die mit Erde — es sei menschliche Asche — gefüllt waren, und er brachte das Fläschchen an seine Augen, um zu zeigen, wie die Römer ihre Tränen darin auffingen.

„Aber man sieht bei Ihnen nur traurige Dinge!“

In der Tat war das etwas ernst für eine Dame, und er entnahm einer Schachtel mehrere Kupfermünzen und einen Silberdenar.

Frau Bordin fragte den Notar, wieviel das wohl heute wert sei.

Das Panzerhemd, das er betrachtete, entglitt seinen Händen; einige Maschen lösten sich. Bouvard verbarg sein Mißvergnügen.

Er hatte sogar die Gefälligkeit, die Hellebarde abzunehmen, und sich beugend, die Arme hebend, mit dem Fuße aufstampfend, gab er sich den Anschein, die Kniekehlen eines Pferdes zu durchmähen, wie mit dem Bajonette zu stoßen, einen Feind zu töten. Innerlich fand die Witwe, er sei ein kräftiger Schlingel.

Sie war von der Muschelkommode begeistert. Die Katze von Saint-Allyre setzte sie sehr in Staunen, die Birne in der Karaffe etwas weniger; dann kam man zu dem Kamin.

„Ah! da ist ein Hut, der ausbesserungsbedürftig wäre.“