Schließlich wandten sich Bouvard und Pécuchet an Larsoneur.
Er steckte tief im Keltizismus, antwortete kurz auf ihre Fragen, stellte neue.
Ob sie in ihrer Gegend Spuren der Hundeverehrung bemerkt hätten, wie man sie in Montargis findet? Und außerdem fragte er nach besonderen Einzelheiten über die Johannisfeuer, die Hochzeiten, nach volkstümlichen Sprichwörtern und so weiter? Und er bat sie sogar, für ihn einige jener Steinbeile zu sammeln, die man damals „Celtae“ nannte und welche die Druiden bei „ihren verbrecherischen Sühnopfern“ gebrauchten.
Durch Gorju verschafften sie sich etwa ein Dutzend derselben, sandten ihm das kleinste; die andern bereicherten ihr Museum.
Sie gingen gern darin herum, fegten es selbst, hatten allen ihren Bekannten davon gesprochen.
Eines Nachmittags fanden sich Frau Bordin und Herr Marescot ein, um es zu besichtigen.
Bouvard empfing sie und begann mit der Vorführung der Gegenstände in der Vorhalle.
Der Balken war nichts Geringeres als der ehemalige Galgen von Falaise, nach Angabe des Tischlers, der ihn verkauft hatte und der diese Kenntnis von seinem Großvater hatte.
Die dicke Kette auf dem Flur stammte aus dem Verlies des Schloßturmes von Torteval. Nach der Ansicht des Notars glich sie den Ketten der Grenzsteine vor den Ehrenhöfen. Bouvard war überzeugt, daß sie ehemals dazu gedient hatte, Gefangene zu fesseln, und er öffnete die Tür des ersten Zimmers.
„Was sollen alle diese Ziegel?“ rief Frau Bordin.