Sie fragten sie aus, und sie erzählte, sie habe auf seinem Gute gedient. Sie sei jenes kleine Mädchen, welches den Schnittern zu trinken gab, als sie vor zwei Jahren gekommen waren. Man hatte sie zur Aushilfe auf das Schloß genommen und fortgeschickt „wegen unwahrer Nachrede“.
Doch Gorju, was konnte man ihm vorwerfen? Er war sehr geschickt und bezeugte ihnen unendlich viel Achtung.
Am folgenden Morgen begaben sie sich mit Tagesanbruch zum Friedhofe.
Bouvard untersuchte mit seinem Stock die bezeichnete Stelle. Er stieß auf einen harten Gegenstand. Sie rissen einige Nesseln aus und entdeckten eine Sandsteinschale, ein Taufbecken, in dem Pflanzen wuchsen.
Indessen ist es eigentlich nicht Brauch, Taufbecken außerhalb der Kirche zu verscharren.
Pécuchet machte eine Zeichnung davon, Bouvard die Beschreibung, und sie schickten das alles an Larsoneur.
Seine Antwort kam sofort.
„Sieg, meine teuren Kollegen! Das ist unbestreitbar ein Druiden-Gefäß.“
Doch sollten sie sich vorsehen. Das Beil sei zweifelhaft, — und ebenso in seinem wie in ihrem Interesse gab er ihnen eine Reihe von Werken an, die man zu Rate ziehen solle.