Pécuchet teilte diese Ansichten und wollte ihn veranlassen, Vico zu lesen.
„Wie kann man sagen,“ wandte Bouvard ein, „Fabeln seien wahrer als die Wahrheiten der Geschichtsschreiber?“
Pécuchet versuchte, die Mythen zu erklären, wobei er sich in die Scienza Nuova vertiefte.
„Willst du den Plan der Vorsehung leugnen?“
„Ich kenne ihn nicht,“ sagte Bouvard.
Und sie beschlossen, sich an Dumouchel zu wenden.
Der Professor gestand, daß er jetzt an der Geschichte irre geworden sei.
„Sie ändert sich jeden Tag. Man bestreitet die Existenz der römischen Könige und die Reisen des Pythagoras. Man greift Belisar, Wilhelm Tell und sogar den Cid an, der dank den letzten Entdeckungen ein gewöhnlicher Straßenräuber geworden ist. Es wäre zu wünschen, daß man keine Entdeckungen mehr machte, und das Institut sollte sogar eine Art Kanon aufstellen, der vorschreibt, was man glauben soll!“
In einem Postskriptum gab er kritische Regeln aus der Abhandlung Daunous: