Der ehemalige Handlungsreisende war erstaunt über die Verstumpfung, die die Provinz bewirkt hätte, sein alter Bouvard zähle zum alten Eisen, kurz, „sei nicht wiederzuerkennen“.

Das Theater sei eine Absatzware wie eine andere. Das gehöre zum Artikel Paris. — Man geht ins Schauspiel, um sich zu zerstreuen. Dasjenige ist gut, welches belustigt.

„Einfaltspinsel,“ rief Pécuchet, „was dich belustigt, ist nicht das, was mich belustigt, und die andern und du selber, ihr werdet seiner später müde werden. Wenn die Stücke durchaus geschrieben sind, um aufgeführt zu werden, wie kommt es, daß die besten immer nur gelesen werden?“ Und er wartete auf Dumouchels Antwort.

Dem Professor zufolge bewies die erste Aufnahme eines Stückes nichts. Der „Misanthrop“ und „Athalie“ wären durchgefallen. „Zaïre“ werde nicht mehr verstanden. Wer spricht heute von Ducange und von Picard? Und er erinnerte sie an alle großen Erfolge der Zeit von „Fanchon la Vielleuse“ bis zu „Gaspardo le Pêcheur“, beklagte den Verfall unserer Bühne. Der Grund desselben ist die Mißachtung der Literatur oder vielmehr des Stils.

Da fragten sie sich, worin eigentlich der Stil bestehe, und sie erfuhren das Geheimnis aller seiner Arten dank den von Dumouchel angegebenen Autoren.

Wie man den majestätischen, den temperierten, den naiven erhält, die Wendungen, die edel, und die Worte, die gemein sind. „Hunde“ wird durch „gefräßig“ gehoben. „Speien“ gebraucht man nur in figürlichem Sinne. „Fieber“ wird für Leidenschaften verwandt. „Tapferkeit“ nimmt sich schön im Verse aus.

„Wenn wir Verse machten?“ sagte Pécuchet.

„Später! Halten wir uns zunächst an die Prosa.“

Es wird ausdrücklich empfohlen, einen Klassiker zum Muster zu nehmen, aber alle haben ihre Gefahren, und nicht nur ihr Stil ist fehlerhaft, sondern auch ihre Sprache.