„Meiner Treu! nehmt sie!“ sagte Foureau.
Noch denselben Abend begannen die Übungen.
Sie wurden auf dem Rasen vor der Kirche abgehalten, Gorju, in kurzer blauer Joppe, eine Binde um den Leib, führte die Übungen wie ein Automat aus. Seine Stimme war roh, wenn er kommandierte.
„Bauch herein!“
Und sogleich hielt Bouvard den Atem an, zog den Leib ein, streckte das Kreuz.
„Sie sollen sich nicht wie ein Bogen krümmen, in Teufels Namen!“
Pécuchet verwechselte Glied und Reihe, halbe Wendung rechts, halbe Wendung links; doch der jämmerlichste war der Lehrer: schmächtig und von winziger Gestalt, mit einem Kranz von blondem Barthaar, schwankte er unter dem Gewicht seiner Flinte, mit deren Bajonett er seine Nachbarn belästigte.
Man trug Hosen in allen Farben, schmutzige Wehrgehänge, alte Uniformstücke, die zu kurz waren und auf den Seiten das Hemd hervorsehen ließen; und jeder gab vor, „nicht in den Verhältnissen zu sein, sich anderes zu erlauben“. Es wurde eine Subskription eröffnet, um die Ärmsten einzukleiden. Foureau zeigte sich knickerig, während die Frauen sich hervortaten. Frau Bordin gab fünf Franken, trotz ihres Hasses auf die Republik. Herr von Faverges stattete zwölf Leute aus und fehlte nicht bei den Übungen. Dann ließ er sich bei dem Krämer nieder und bezahlte dem Erstbesten Schnäpse.
Die Mächtigen umschmeichelten damals die niedere Klasse. Die Arbeiter gingen voran. Man riß sich um den Vorzug, zu ihnen zu gehören. Sie wurden die Vornehmen.
Die aus dem Bezirk waren meist Weber; andere arbeiteten in den Kattunfabriken oder in einer unlängst errichteten Papierfabrik.