„Nun! Man entläßt einen Schulmeister wegen solcher Sachen nicht!“
„Man kann ihn versetzen!“
Der Priester schwieg. Er stand im Hintergrunde des Zimmers im Schatten. Petit, dessen Kopf auf die Brust herabhing, verfiel in tiefes Sinnen.
Sie würden am äußersten Ende von Frankreich ankommen, nachdem ihr letzter Heller durch die Reise aufgezehrt war, und sie würden dort unter anderen Namen denselben Pfarrer, denselben Rektor, denselben Präfekten wiederfinden; alle bis herauf zum Minister waren sozusagen die Ringe einer Kette, die ihn erdrückte. Er hatte schon eine Verwarnung bekommen, andere würden folgen. Und dann? Und in einer Halluzination sah er sich die Landstraße entlang wandern, einen Sack auf dem Rücken, die, welche er liebte, an seiner Seite, die Hand bettelnd gegen eine Postkutsche ausgestreckt.
In diesem Augenblick wurde seine Frau in der Küche von einem Hustenanfall gepackt; das Neugeborene begann zu wimmern, und der Balg weinte.
„Arme Kinder!“ sagte der Priester mit sanfter Stimme.
Da brach der Vater in Schluchzen aus:
„Ja! ja! alles, was man verlangt!“
„Ich verlasse mich darauf,“ erwiderte der Pfarrer.
Und nachdem er sich verbeugt: