Das Vestibül, in welchem drei Diener sie erwarteten, um ihnen die Überzieher abzunehmen, das Billardzimmer und zwei in derselben Flucht liegende Salons, die Pflanzen in den chinesischen Vasen, die Bronzen auf den Kaminen, die goldenen Leisten am Getäfel, die schweren Vorhänge, die bequemen Sessel, dieser ganze Luxus berührte sie sogleich wie eine Höflichkeit, die man ihnen erwies; und als man in das Eßzimmer trat, da heiterten sich alle Gesichter auf beim Anblick der mit verschiedenen Braten besetzten Tafel, die auf silbernen Schüsseln lagen; dazu die Reihe Gläser hinter jedem Teller, die hier und dort stehenden Vorspeisen, und mitten auf der Tafel ein Salm.

Sie waren ihrer siebzehn, darunter zwei begüterte Landwirte, der Unterpräfekt von Bayeux und ein unbekannter Herr aus Cherbourg. Herr von Faverges bat seine Gäste, die Gräfin, die durch eine Migräne verhindert sei, entschuldigen zu wollen; und nach Komplimenten über die Birnen und Trauben, welche vier Körbe auf den Ecken füllten, kam die Rede auf die große Neuigkeit: den Plan einer Landung in England durch Changarnier.

Heurtaux wünschte sie als Soldat, der Pfarrer aus Haß gegen die Protestanten, Foureau im Interesse des Handels.

„Sie geben mittelalterliche Anschauungen zu erkennen!“ sagte Pécuchet.

„Das Mittelalter hatte sein Gutes,“ erwiderte Marescot. „Zum Beispiel unsere Kathedralen...“

„Indessen, die Mißbräuche, mein Herr!...“

„Gleichviel, die Revolution wäre nicht gekommen!“

„Ja, die Revolution, das war das Unglück!“ sagte der Geistliche seufzend.

„Aber alle Welt hat dazu beigetragen! und — verzeihen Sie, Herr Graf — die Adligen selbst durch ihre Verbindung mit den Philosophen!“