Es war der 3. Dezember 1851. Sie brachte die Zeitung mit.
Sie lasen schnell, in dasselbe Blatt sehend, den Aufruf an das Volk, die Auflösung der Kammer, die Gefangensetzung der Abgeordneten.
Pécuchet wurde blaß. Bouvard sah die Witwe an.
„Wie! Sie sagen nichts!“
„Kann ich’s ändern?“ Sie vergaßen, ihr einen Stuhl anzubieten. „Ich war gekommen in dem Glauben, Ihnen ein Vergnügen zu machen! O! Sie sind heute wenig liebenswürdig!“ Und sie ging, von ihrer Unhöflichkeit beleidigt.
Die Überraschung hatte sie stumm gemacht. Dann gingen sie ins Dorf, ihrer Entrüstung Ausdruck zu geben.
Marescot, der sie, mit seinen Verträgen beschäftigt, empfing, dachte anders. Das Geschwätz der Kammer höre auf, dem Himmel sei Dank. Man würde hinfort eine Politik der Tatsachen haben.
Beljambe wußte nichts von den Ereignissen, sie waren ihm zudem gleichgültig.
An der Markthalle hielten sie Vaucorbeil an.