„Wie! So ist es wahr?“

„Durchaus wahr.“

Er wollte sie in seine Arme pressen, sie wies ihn zurück. „Welch ein Mann!“ — Dann wurde sie ernst und teilte ihm mit, daß sie ihn bald um eine Gunst bitten würde.

„Sie ist bewilligt.“

Sie setzten die Unterzeichnung ihres Ehekontraktes auf den nächsten Donnerstag fest.

Bis zum letzten Augenblicke sollte niemand etwas davon erfahren.

„Einverstanden.“

Und er ging heim, die Augen in den Wolken, leichtfüßig wie ein Reh.

Pécuchet hatte sich am Morgen desselben Tages geschworen, zu sterben, wenn er nicht die Gunst seiner Magd erlange, und er hatte sie in den Keller begleitet in der Hoffnung, die Dunkelheit würde ihm Mut machen.

Mehrere Male hatte sie weggehen wollen; doch er hielt sie zurück unter dem Vorwande, die Flaschen zu zählen, Latten auszuwählen oder den Boden der Tonnen nachzusehen; das währte schon lange.