„Wieso?“
„Ja, wenn du wolltest, würde es mit ein wenig Übung keinen besseren Magnetiseur geben als dich!“
Denn er besitze alles, was nötig sei: ein einnehmendes Wesen, einen kräftigen Körper und einen starken Willen.
Diese Fähigkeit, die man soeben an ihm entdeckt hatte, schmeichelte Bouvard. Er vertiefte sich heimlich in Montacabère.
Als dann Germaine Ohrensausen hatte, das sie schwerhörig machte, sagte er eines Abends in nachlässigem Tone:
„Wenn man es mit Magnetismus versuchte?“
Sie hatte nichts dagegen. Er setzte sich vor sie hin, nahm ihre beiden Daumen in seine Hände und blickte sie starr an, als wenn er sein ganzes Leben nichts anderes getan hätte.
Die gute Frau, einen Wärmer unter den Füßen, begann den Nacken zu beugen; ihre Augen fielen zu, und ganz sacht begann sie zu schnarchen. Nach Verlauf einer Stunde, während welcher sie sie betrachteten, sagte Pécuchet mit leiser Stimme:
„Was fühlen Sie?“
Sie erwachte.