Zwei Männer erschienen.
Der eine kam vom Bastille-Platz, der andere aus dem Botanischen Garten. Der größere, in einem Leinenanzug, ging, den Hut im Nacken, die Weste geöffnet und die Halsbinde in der Hand. Der kleinere, dessen Körper in einem kastanienbraunen Rock steckte, trug den Kopf gesenkt unter einer Mütze mit spitzem Schirm.
Als sie bis zur Mitte des Boulevards gekommen waren, setzten sie sich im selben Augenblick auf dieselbe Bank.
Um sich die Stirn zu trocknen, nahmen sie ihre Kopfbedeckung ab, die jeder neben sich legte; und der kleine Mann bemerkte, daß in dem Hute seines Nachbarn „Bouvard“ geschrieben stand, während dieser leicht in der Mütze des Unbekannten im Rock das Wort „Pécuchet“ unterschied.
„Sieh da,“ sagte er, „wir haben denselben Gedanken gehabt, nämlich unsere Namen in unsere Schädelbedeckungen zu schreiben.“
„Lieber Gott, ja, man könnte mir die meinige im Bureau nehmen!“
„Ganz mein Fall, ich bin Beamter.“
Darauf betrachteten sie einander.
Das liebenswürdige Äußere Bouvards nahm sogleich Pécuchet gefangen.