Diese Wendung folgte stets ihren Geschichten, die sie mit dem Starrsinn eines Esels verfocht. Übrigens war sie eine gute Frau und von heiterem Gemüt.
Einmal jedoch „fuhr sie aus der Haut“. Bouvard bestritt ihr gegenüber das Wunder von Pezilla: eine Kompottschale, in der man während der Revolution Hostien verborgen, hatte sich ganz von selbst vergoldet.
„Vielleicht war auf dem Grund etwas gelbe Farbe, die von der Feuchtigkeit herrührte.“
„Aber nein! und nochmals nein! Die Vergoldung kam durch die Berührung mit dem Leibe Christi.“
Und zum Beweise führte sie die schriftliche Beglaubigung der Bischöfe an.
„Das ist derselbe Fall, sagt man, wie mit einem Schilde, einem... einem Palladium in der Diözese zu Perpignan. Fragen Sie doch Herrn Jeufroy!“
Bouvard geriet außer sich, und nachdem er seinen Louis Hervieu wieder durchgelesen hatte, nahm er Pécuchet mit.
Der Geistliche beendigte gerade sein Diner. Reine lud zum Sitzen ein und holte auf einen Wink zwei kleine Gläser, die sie mit Rosolio-Likör füllte.
Darauf legte Bouvard dar, was ihn hergeführt hatte.