„Es war Ihre Schuld.“
Die Laken rings schlossen sie wie die Vorhänge eines Bettes ein.
Er neigte sich, auf seinen Ellbogen gestützt, und streifte ihre Knie mit seinem Gesichte.
„Warum? Wieso? Warum?“
Und da sie schwieg und er in einer Stimmung war, wo die Schwüre einem leicht werden, versuchte er, sich zu rechtfertigen, klagte sich der Torheit, der Vermessenheit an:
„Verzeihung! Es soll wie früher sein! Wollen Sie?“
Und er hatte ihre Hand ergriffen, die sie in der seinigen ließ.
Ein plötzlicher Windstoß hob die Laken, und sie sahen zwei Pfauen, ein Männchen und ein Weibchen. Das Weibchen hielt sich regungslos mit eingeknickten Beinen, das Hinterteil emporgestreckt. Das Männchen spazierte um es herum, schlug sein Rad, blähte sich, gluckste, sprang dann darauf, indem es sein Gefieder niederschlug; seine Federn bedeckten das Weibchen wie eine Laube, und die beiden Vögel erzitterten in demselben Liebesschauer.
Bouvard fühlte ihn in der Handfläche Frau Bordins. Sie machte sich hastig frei. Vor ihnen stand mit offenem Munde und wie versteinert der kleine Viktor und schaute zu; etwas weiter lag Viktorine in der vollen Sonne auf dem Rücken und sog den Duft all der Blumen ein, die sie gepflückt hatte.
Der alte Gaul, durch die Pfauen erschreckt, zerriß ausschlagend eine der Leinen, verwickelte sich mit den Beinen hinein und zog, während er in den drei Höfen herumgaloppierte, die Wäsche mit sich.