Auf das wütende Geschrei Frau Bordins eilte Marianne herbei. Der Vater Gouy verfluchte sein Pferd: „Schuft von einem Gaul! Schindmähre! Spitzbube!“ — versetzte ihm Fußtritte in den Leib und Schläge mit dem Peitschenstiel auf die Ohren.
Bouvard war entrüstet, daß man ein Pferd schlug.
Der Bauer antwortete:
„Das darf ich: es gehört mir!“
Das sei kein Grund.
Und Pécuchet, der dazukam, fügte hinzu, daß auch die Tiere ihre Rechte hätten, denn sie hätten eine Seele wie wir, vorausgesetzt, daß die unsrige überhaupt existiere.
„Sie sind ein gottloser Mensch!“ rief Frau Bordin.
Dreierlei versetzte sie in Ärger: die neu zu waschende Wäsche, die Beleidigung dessen, was sie glaubte, und die Furcht, soeben in einer verdächtigen Situation gesehen worden zu sein.
„Ich hätte Sie für vorurteilsloser gehalten!“ sagte Bouvard.
Sie erwiderte in verweisendem Tone: