Die Zeitung druckte ihren Artikel nicht ab.

Der Präfekt würdigte sie keiner Antwort.

Die Kammern blieben stumm, und sie warteten lange auf einen Briefumschlag aus den Tuilerien.

Womit beschäftigte sich denn der Kaiser? Ohne Zweifel mit Frauen.

Foureau riet ihnen auf Veranlassung des Unterpräfekten zu größerer Zurückhaltung.

Sie kehrten sich weder an den Unterpräfekten, noch an den Präfekten, noch an die Räte der Präfektur, ja nicht einmal an den Staatsrat. Die Verwaltungsgerichtsbarkeit sei etwas Ungeheuerliches, denn durch Gunstbezeugungen und Drohungen übe die Verwaltung eine ungerechte Herrschaft über ihre Beamten aus. Kurz, sie wurden lästig, und die Honoratioren schärften Beljambe ein, diese beiden Menschen fernzuhalten.

Da brannten Bouvard und Pécuchet vor Verlangen, sich durch ein Werk auszuzeichnen, das ihre Mitbürger blenden sollte, und sie fanden nichts anderes als Verschönerungsprojekte für Chavignolles.

Drei Viertel der Häuser sollten abgerissen werden; man würde inmitten des Ortes einen monumentalen Platz anlegen, ein Spital in der Richtung auf Falaise, ein Schlachthaus am Wege nach Caen und in der „Kuhgasse“ eine bunt gehaltene romanische Kirche bauen.

Pécuchet verfertigte mit chinesischer Tusche eine Zeichnung, wobei er nicht vergaß, den Wald gelb, die Bauten rot und die Wiesen grün auszumalen, denn die Bilder eines idealen Chavignolles verfolgten ihn bis in seine Träume; er wälzte sich schlaflos auf seiner Matratze.

Eines Nachts wurde Bouvard davon wach.