Dank aller Bearbeitung, die man dem Boden hatte zuteil werden lassen, war das Land besser geworden, — und er kam, um den Pachthof wieder zu übernehmen. Er machte ihn herunter. Trotz aller ihrer Mühen seien die Erträgnisse vom Zufall abhängig; mit einem Wort, wenn er wünschte, ihn wieder zu übernehmen, so sei es aus Liebe zur Scholle und aus Sehnsucht nach so guten Herren. Man entließ ihn kühl. Er kam noch denselben Abend wieder.

Pécuchet hatte Bouvard lange darüber vorgepredigt; sie wollten nachgeben. Gouy verlangte eine Herabsetzung des Pachtzinses, und da die Gegenpartei heftig protestierte, begann er mehr zu brüllen als zu sprechen, indem er den lieben Gott zum Zeugen anrief, seine Mühsale aufzählte, seine Verdienste rühmte. Als man ihn aufforderte, seinen Preis zu sagen, senkte er, anstatt zu antworten, den Kopf. Da begann seine Frau, die, einen großen Korb auf den Knien, an der Tür saß, dieselben Beteuerungen, indem sie mit scharfer Stimme wie ein verwundetes Huhn kreischte.

Schließlich wurde der Vertrag zu der Bedingung von dreitausend Franken Jahreszins abgeschlossen; das war ein Drittel weniger als früher.

Noch in derselben Sitzung machte Meister Gouy den Vorschlag, das Inventar zu kaufen, und die Wechselreden begannen von neuem.

Die Schätzung der Gegenstände dauerte vierzehn Tage. Bouvard war von der Anstrengung halb tot. Er gab alles für eine so lächerliche Summe hin, daß Gouy zuerst die Augen aufriß, und „Abgemacht“ ausrufend, in seine Hand einschlug.

Darauf luden die Besitzer dem Brauche gemäß zu einem kleinen Imbiß in ihrer Wohnung ein, und Pécuchet entkorkte, weniger aus Großmut, als in der Hoffnung, etwas Schmeichelhaftes zu hören, eine Flasche seines Malaga.

Doch der Bauer sagte, die Nase rümpfend:

„Das schmeckt wie Lakritzensaft.“

Und seine Frau verlangte, „um den Geschmack von der Zunge zu bekommen“, ein Glas Branntwein.

Eine wichtigere Angelegenheit nahm sie in Anspruch! Alle Bestandteile des „Bouvarine“-Likörs waren endlich zusammen.