Häufig schaute in diesem Augenblicke Herr Vaucorbeil, der seine ersten Besuche gemacht hatte, durch die Tür.

„Nun, Kollegen, wie steht’s mit der Anatomie?“

„Vorzüglich,“ erwiderten sie.

Dann stellte er ihnen Fragen, aus Vergnügen, sie in Verwirrung zu setzen.

Wenn sie das eine Organ leid waren, gingen sie zum nächsten über, und sie nahmen so der Reihe nach Herz, Magen, Ohr und Eingeweide vor und ließen sie wieder liegen, denn der Pappekerl langweilte sie, trotz ihres Bemühens, sich für ihn zu interessieren. Schließlich überraschte sie der Arzt, wie sie ihn wieder in die Kiste nagelten.

„Bravo! Das habe ich erwartet!“

In ihrem Alter könne man solche Studien nicht mehr unternehmen, — und das Lächeln, das diese Worte begleitete, verletzte sie tief.

Welches Recht hatte er, sie für unfähig zu halten? Gehörte etwa die Wissenschaft diesem Herrn, als wenn er selbst ein bedeutender Kopf wäre?

Sie nahmen also seine Herausforderung an und gingen bis nach Bayeux, um dort Bücher zu kaufen.

Was ihnen fehlte, war die Physiologie, und ein Buchhändler verschaffte ihnen die Abhandlungen von Richerand und Adelon, die zu jener Zeit berühmt waren.