Ein Schreibtisch aus Tannenholz, der gerade in der Mitte stand, störte durch seine Ecken, und ringsherum lagen auf Brettern, den drei Stühlen, dem alten Lehnsessel und in den Ecken bunt durcheinander mehrere Bände der Enzyklopädie Roret, das Handbuch des Magnetiseurs, ein Fénelon, andere Schmöker neben Haufen von Schreibpapier, zwei Kokosnüssen, verschiedenen Denkmünzen, einer türkischen Mütze und Muscheln, die Dumouchel aus le Havre mitgebracht hatte. Eine Lage von Staub bedeckte samtartig die Wände, die einst gelb gestrichen gewesen waren. Die Stiefelbürste lag auf dem Rande des Bettes, dessen Laken herabhingen. An der Decke sah man einen großen schwarzen Fleck, der durch den Lampenruß entstanden war.
Bouvard bat, ohne Zweifel wegen des Geruches, das Fenster öffnen zu dürfen.
„Die Papiere würden davonfliegen!“ rief Pécuchet, der außerdem noch die Zugluft fürchtete.
Indessen rang er in diesem kleinen Zimmer nach Luft, das seit dem Morgen durch die Schiefer des Daches geheizt war.
Bouvard sagte zu ihm:
„An Ihrer Stelle würde ich meine Unterjacke ausziehen!“
„Was?“
Und Pécuchet senkte den Kopf, von Schrecken erfaßt bei dem Gedanken, ohne seine schützende Unterkleidung zu sein.
„Begleiten Sie mich,“ begann Bouvard von neuem, „die Luft draußen wird Sie erfrischen.“
Schließlich zog Pécuchet seine Stiefel wieder an, während er brummte: „Sie behexen mich, mein Ehrenwort darauf!“ Und trotz der Entfernung begleitete er ihn bis zu seiner Wohnung an der Ecke der Rue de Béthune, gegenüber der Brücke de la Tournelle.