„Danke!“ erwiderte Leo.

„Er ist wirklich sehenswert, meine Herrschaften! Er mißt vierhundertvierzig Fuß, nur neun weniger als die größte ägyptische Pyramide, und ist vollständig aus Eisen ...“

Leo eilte weiter. Seine Liebe war seit zwei Stunden stumm wie die Steine der Kathedrale. Er hatte keine Lust, sie nun auch noch durch den grotesken käfigartigen Schornstein zwängen zu lassen, den ein überspannter Eisengießer keck auf die Kirche gesetzt hatte. Das wäre ihr Tod gewesen.

„Wohin gehen wir nun?“ fragte Emma.

Ohne zu antworten, lief er rasch weiter, und Frau Bovary tauchte schon ihren Finger in das Weihwasserbecken am Ausgang, als sie plötzlich hinter sich ein Schnaufen und das regelmäßige Aufklopfen eines Stockes hörten. Leo wandte sich um.

„Meine Herrschaften!“

„Was gibts?“

Es war wieder der Schweizer, der ein paar Dutzend dicke ungebundene Bücher, mit seinem linken Arme gegen den Bauch gedrückt, trug. Es war die Literatur über die Kathedrale.

„Troddel!“ murmelte Leo und stürzte aus der Kirche.

Ein Junge spielte auf dem Vorplatz.