Dann müsse eben Lheureux einspringen.

„Hören Sie mal,“ entgegnete er, „mir scheint, daß ich schon genug für Sie eingesprungen bin! Sehen Sie!“ Er schlug seine Bücher auf: „Hier! Am 3. August zweihundert Franken ... am 17. Juni hundertundfünfzig Franken ... am 23. März sechsundvierzig Franken ... am 10. April ...“

Er hielt inne, als fürchte er eine Dummheit zu sagen.

„Dazu kommen noch die Wechsel, die mir Ihr Mann ausgestellt hat, einen zu siebenhundert und einen zu dreihundert Franken! Von Ihren ewigen kleinen Rechnungen und den rückständigen Zinsen gar nicht zu reden! Das ist ja endlos! Da findet sich ja gar niemand mehr hinein! Ich will nichts mehr mit der Sache zu tun haben!“

Emma fing an zu weinen, nannte ihn sogar ihren lieben guten Lheureux, aber er verschanzte sich immer wieder hinter „diesen Schweinehund, den Vinçard“. Übrigens verfüge er selber über keinen roten Heller in bar. Kein Mensch bezahle ihn. Man zöge ihm das Fell über die Ohren. Ein armer Händler, wie er, könne nichts borgen.

Emma schwieg. Lheureux nagte an einem Federhalter. Durch ihr Schweigen sichtlich beunruhigt, sagte er schließlich:

„Na, vielleicht ... wenn dieser Tage was einkommt ...“

Sie unterbrach ihn:

„Wenn ich die letzte Rate für das Grundstück in Barneville bekomme ...“

„Wieso?“