Ein Windstoß, der durch die Fenster fuhr, bauschte die Tischdecke des Tisches im Saal, und unten auf dem Markte flatterten die mächtigen Haubenschleifen der Bäuerinnen wie weiße Schmetterlingsflügel auf.
„Für die Herstellung von Ölkuchen ...“
Der Vorsitzende fing an sich zu beeilen.
„Für Mastversuche nach flandrischer Art ... Weinbau ... Feldbewässerung ... langjährigen Pacht ... treue Dienste ...“
Rudolf sprach nicht mehr. Sie sahen sich beide an. Emmas trockne Lippen bebten in heißestem Begehren. Weich und ganz von selbst verschlangen sich ihre Hände.
„Katharine Nikasia Elisabeth Leroux aus Sassetot-la-Guerrière für vierundfünfzigjährigen Dienst auf ein und demselben Gute eine silberne Medaille im Werte von fünfundzwanzig Franken!“
Nach einer Weile hört man: „Wo ist Katharine Leroux?“
Sie erschien nicht, aber man vernahm flüsternde Stimmen.
„Geh doch!“
„Ach nein!“