»Weiter?« fragte sie.
»Allein in seinem Zelte!«
»Was heißt das?«
Schahabarim biß sich auf die Lippen. Er suchte nach einer Umschreibung, einer Ausflucht.
»Wenn du sterben mußt, so wird das später geschehen!« sprach er. »Später! Fürchte also nichts! Und was er auch beginnt, rufe nicht! Erschrick nicht! Du mußt demütig sein, verstehst du, und seinem Wunsche gefügig, denn das ist ein Gebot des Himmels!«
»Und der Zaimph?«
»Dafür werden die Götter schon sorgen!« entgegnete Schahabarim.
»Kannst du mich nicht begleiten, Vater?«
»Nein!«
Er hieß sie niederknien, drückte die Linke an sich und schwor mit der ausgestreckten Rechten für sie, daß sie den Mantel der Tanit nach Karthago zurückbringen wolle. Unter grauenhaften Formeln weihte er sie den Göttern, und jedes einzelne Wort, das Schahabarim sprach, wiederholte Salambo halb ohnmächtig.