Hamilkar wandte sich um und erblickte neben sich einen widerlich aussehenden Menschen, einen der Arbeitsunfähigen, die im Hause hinvegetierten.
»Was willst du?« fragte der Suffet.
Der Sklave, wie Espenlaub zitternd, stotterte:
»Ich bin sein Vater!«
Hamilkar schritt weiter. Der Mensch folgte ihm mit gekrümmtem Rücken, schlotternden Knien und vorgestrecktem Halse. Unsägliche Angst verzerrte sein Gesicht. Unterdrücktes Schluchzen erstickte seine Stimme. Es drängte ihn gleichzeitig, den Suffeten zu fragen und ihn um Gnade anzuflehen.
Endlich wagte er, ihn mit einem Finger leicht am Ellbogen zu berühren.
»Willst du ihn ...«
Er hatte nicht die Kraft, zu vollenden, und Hamilkar blieb stehen, ganz verwundert über diesen Schmerz.
Nie hatte er daran gedacht – so groß war der Abstand zwischen Herrn und Sklaven! –, daß es zwischen ihnen etwas Gemeinsames geben könne. Das erschien ihm geradezu als eine Beleidigung, eine Schmälerung seiner Vorrechte. Er antwortete mit einem Blicke, der kälter und schwerer war als das Beil eines Henkers. Der Sklave sank ohnmächtig in den Staub. Hamilkar schritt über ihn hinweg.
Die drei schwarz gekleideten Männer erwarteten ihn stehend in der großen Halle des Verwaltungshauses. Alsobald zerriß Hamilkar sein Gewand und sank mit einem schrillen Aufschrei auf die Steinfliesen.