[Seite 146.] Flaubert nimmt augenscheinlich den Khamontempel am Markt (Forum) und westlich der Hafenanlagen gelegen an.
Der Haupttyp der Schlachtschiffe war um 240 v. Chr. bereits die Pentere, sowohl auf karthagischer wie römischer Seite.
[Seite 152.] Der Molochtempel hat nördlich der Akropolis gelegen.
[Seite 163.] Die »Insel der Totenknochen«, ein kleines ödes Eiland, gehört zu den Liparischen Inseln (nördlich von Sizilien). Der Bericht Diodors, daß die Karthager auf Befehl der Gerusia dort 6000 Söldner ausgesetzt hätten, ist eine Legende, wie wohl so mancher uns überlieferter Zug von punischer Grausamkeit und Perfidie.
[Seite 174 ff.] Die Legende, daß die Punier Afrika umschifft haben und nach Indien und Arabien um das Kap der guten Hoffnung gefahren sein sollen, ist kaum haltbar. Man darf nicht vergessen, daß es auch im Altertum einen Suezkanal gegeben hat.
[Seite 176.] Die oringischen Pferde sind aus Oringis in Spanien eingeführt, wo im Altertume berühmte Gestüte existierten.
[Seite 178.] Das Talent (damals im Werte von etwa 4200 Mark) hatte 60 Minen zu je 100 Drachmen zu je 6 Obolen. Das punische Talent hieß Kikar. Es galt 60 Minen zu je 50 Sekel.
[Seite 181.] Betreffs der punischen Münzen vgl. L. Müller, Numismatique de l'ancienne Afrique, Kopenhagen, 1860, 3 Bde. und 1 Supplement (1874).
[Seite 183.] Flaubert nennt als Hauptquelle seiner Kenntnisse der antiken Edelsteine: Theophrast, Traktat über die Edelsteine.
[Seite 186.] Sylphium (auch [Seite 34] erwähnt), vielleicht identisch mit Asant, ein bedeutender Handelsartikel im Altertum, ist ein starkes aromatisches Gewürz, das man den Speisen und Getränken zusetzte, ähnlich wie wir heute die Zwiebel oder die Zitrone verwenden oder bei Mischgetränken den Angostura.